Gedichte im JANUAR -

 

Spaziergang im Schnee

 

Glitzersterne fallen auf das Land,

zärtlich nimmst du meine Hand.

Wir spazieren durch die weiße Pracht,

der Winter hat viel Schnee gebracht.

 

Die Luft - ein Hauch aus Eis - ganz kalt,

doch deine Küsse sind heiß, du gibst mir Halt.

Wir laufen durch den Wald, sind sehr fröhlich dabei,

die Liebe im Gepäck und die Hoffnung, dass es immer so sei.

 

Wir lieben uns, wir scherzen -

malen in den Schnee zwei Herzen.

Auch einen Schneemann haben wir gebaut,

der uns verschmitzt mit Steinaugen anschaut.

 

An der Waldlichtung gab es eine Schneeballschlacht,

oh, was waren wir glücklich und haben gelacht.

Im Schneeteppich sind wir versunken

und in unserer Liebe fast ertrunken.

 

Wie romantisch alles ist,

lange hab'  ich das vermisst.

Welch' ein Glück, dass wir uns gefunden,

in Liebe sind wir nun verbunden.

 

Traumhaft sieht die Landschaft aus im weißen Wintermantel,

bewundernswert ist die Natur im steten Wandel.

Langsam wird es dunkel,

am Himmel zeigt sich Sternengefunkel.

 

Liebevoll nimmst du mich in den Arm,

ich fühle mich geborgen und mir ist kuschelig warm.

Zu Hause angekommen, trinken wir heißen Tee

und denken an unseren Spaziergang im Schnee.

 

(c)Christina Ludwig

 

 

 

 

Nächstenliebe

 

Meine Seele brennt,

bin im Tun gehemmt.

Auf meinen Schultern schwere Last mich drückt,

kann nicht aufrecht gehen, langsam lauf ich tief gebückt.

Und mein Herz klopft tränenschwer,

Angst in mir – wo kommt sie wieder her?

So vieles lässt mich grübeln, nicht mehr los,

Gedankenfitz – er wird so groß.

Viel Negatives ist mir widerfahren so oft,

dass es besser wird, hab ich immer wieder neu gehofft.

Kraft kostet mich die Wanderung des Lebens,

auf einen geraden Weg möcht' ich kommen, doch vergebens;

ein Labyrinth durchlaufe ich immer wieder,

es ist ein ständiges Auf und Nieder.

Ich will nicht klagen,

doch wie lange kann ich alles noch ertragen?

Ich bitte, bete, glaube weiterhin,

auch der schwerste Weg hat seinen Sinn.

Deshalb werd ich nicht verzagen,

alle Lasten tapfer tragen.

Und ich genieße die Zeit,

in der die Seele lacht und das Herz nicht weint.

Dann durchströmt die Liebe mich von Kopf bis Zeh

und ich kann sehen, dass ich nicht auf der Stelle steh'.

Vieles hab ich doch erreicht, kann stolz sein auf mich,

und meine Lebensfreude reicht dann auch für dich!

Lass gemeinsam uns nah sein im Lachen und im Weinen,

denn so können sich Seelen vereinen.

Das macht sie stark, sie sind nicht mehr allein,

und Nächstenliebe stellt sich ein.

 

(c)Christina Ludwig

 

 

 

 

Ein kleines Stück Glück

 

Ich träume vom kleinen Stück Glück

und hoff', dass ich dem bald näher rück'.

 

Manches ist für alle da,

vor allem sind es Sorgen;

und legst du sie auch offen dar,

keiner will sie – nicht mal borgen.

 

Ich träume vom kleinen Stück Glück

und hoff', dass ich dem bald näher rück'.

 

Manch' einer hat das große Los gezogen;

er war glücklich, es ging ihm gut -

bis Menschen kamen, die waren verlogen,

drum sei im Glück stets auf der Hut.

 

Ich träume vom kleinen Stück Glück

und hoff', dass ich dem bald näher rück'.

 

Manchmal denk ich, ich hab' niemals Glück,

dann hört man mich jammern und klagen;

will doch vom Glück nur ein kleines Stück.

Was muss ich dafür wagen?

 

Den Blick sollt' ich lenken auf das,

was mich umgibt,

denn jemand ist da, der mich liebt.

Und ist es nicht das größte Glück auf Erden,

aufrichtig geliebt zu werden?

 

Ich träumte vom kleinen Stück Glück -

und fand doch dabei dich – mein größtes Glücksstück!

 

(c)Christina Ludwig

 

 

 

Neue Wege

 

Tagein, tagaus – so schaffte ich;

der Stress – er wurde fürchterlich.

hab’ alles ertragen,

musste mich plagen.

Es gab keinen Dank –

mit der Zeit wurde ich krank.

Warum nur hab’ ich mich vergessen

und geschuftet wie besessen?

Was tat ich? Wer bin ich?

Hab’ Fragen so viele –

erstarrt sind meine Gefühle.

Ich muss perfekt sein, so habe ich gedacht,

doch hat mir das viel Kummer gebracht.

Die Krankheit gibt mir Zeit zum Denken:

Wie viele Jahre will ich noch verschenken?

Lebenszeit ist nun verloren,

dafür wurde ich nicht geboren.

Will zur Ruhe mich nun zwingen

und gelassen sein in allen Dingen.

Lernen muss ich „Nein“ zu sagen –

ist’s auch schwer, ich muss es wagen.

Will keine Jahre mehr verschenken,

will bei mir sein und an mich denken.

Freudig soll mein Leben werden,

bin nur einmal hier auf Erden.

Werde neue Wege geh’n,

denn das Leben ist so schön!

 

(c)Christina Ludwig

 

 

 

 

Bitterkeit

 

Wo kommt sie bloß her, deine Bitterkeit?

Merkst du nicht, dass sie dich in die Einsamkeit treibt?

Manchmal zeigst du ein freundliches Gesicht,

doch wie lange es anhält, weiß man bei dir nicht.

 

Bestimmen willst du alles rigoros,

glaubst, deine Macht sei so groß.

Verdrehst die Worte, wie du sie brauchst,

verstößt deine Lieben, weil du eine Mauer baust.

 

Sprichst von Wahrheit in der Lüge

und verbreitest, dass man dich betrüge.

Die Erwartungen sind hoch, nur nicht an dich,

dass du andere ständig verletzt, bemerkst du nicht.

 

Ehrlichkeit, sie sei dir wichtig,

nur für dich gilt das als nichtig.

Du rastest aus in deiner Bitterkeit,

zum Zuhören nimmst du dir keine Zeit.

 

Für sachliche Gespräche ist es dann zu spät,

weil sich die Diskussion im Kreise dreht.

Mit Vorwürfen gespickt sind deine Kommentare bis ins Heute,

hast dabei schon verprellt so viele Leute.

 

Du glaubst, deine Freundeszahl ist groß,

dabei sind es Bekannte bloß.

Denn wahre Freunde stimmen nicht nur zu, wie es dir gefällt

und sie nehmen für's Helfen kein Geld.

 

Doch all das nimmst du nicht wahr um dich herum,

beschimpfst deine Lieben hinten herum.

Brichst mit deiner Familie, Fremde zählen für dich mehr;

es bleibt die Frage: Wo kommt deine Bitterkeit her?

 

(c)Christina Ludwig

 

 

 

Mutter Erde

 

Gebrandmarkt bist du, gequält über Jahre,

nichts bleibt dir erspart, schlimmer wird es alle Tage.

Missachtet wirst du, ausgebeutet ganz brutal,

bist erschöpft von alledem, doch hast du eine Wahl?

Missbrauch schändet dich, hast so lange nicht geklagt,

nur ertragen diese Last, dich nicht zu wehren gewagt.

Gehofft hast du auf den menschlichen Verstand,

doch enttäuscht nimmst du jetzt das Zepter selbst in die Hand.

Mutter Erde – zu Ende ist deine Geduld -

auch Gott weiß, es ist des Menschen Schuld!

Mit deinen Freunden schlägst du zurück,

das Wasser überschwemmt ganze Städte – Stück für Stück.

Und Feuer spucken die Vulkane aus,

die Luft färbt sich rot, schickt Stürme in die Welt hinaus.

Mutter Erde – zurück schickst du des Menschen Gewalt -

bleibt zu hoffen, er versteht deine Zeichen bald!

 

(c)Christina Ludwig

 

 

 

Was bleibt

 

Was ist es, was bleibt nach dem Tod? -

Wenn wir sterben – untergehen wie der Sonne Rot.

Es heißt: 21 Gramm dem Körper entschweben,

ist es die Seele – bleibt sie weiter im Leben?

 

Seelenwanderung – gibt es sie?

Ist es ein Hauch restlicher Lebensenergie?

Energie, die sich nicht auflösen kann,

in was verwandelt sie sich dann?

 

Wer dem Tod schon war sehr nah,

erinnert sich an Licht, das er sah.

Sterben ist geheimnisvoll und mystisch zugleich,

der Körper zerfällt, die Seele entflieht in ihr Reich.

 

Doch was bleibt zurück von uns hier auf Erden?

Es ist sehr viel, wenn wir geliebt werden.

Dann ist es Erinnerung, die bleibt -

über Generationen – für lange Zeit.

 

(c)Christina Ludwig

 

 

 

 

Traumengel

 

Du bist mir erschienen, Traumengel, heut Nacht,

ich konnte nicht schlafen, hab zu viel nachgedacht.

Gedanken, wie ein Kreisel, der sich dreht;

eine Endlosschleife, die nie mehr vergeht.

 

Angst vor dem Gestern, Heute und Morgen,

die Seele erdrückt von zu vielen Sorgen.

Was hält mich noch im Leben hier?

Doch vor der Antwort, standest du vor mir.

 

Traumengel, du bist gekommen,

hast mir meine Ängste genommen.

Ganz in Weiß, ein Licht in der Dunkelheit,

es leuchtete tief in mein Herz, vertrieb die Schmerzlichkeit.

 

Die Kälte verflog, mir wurde warm,

sanft streichelten deine Flügel über meinen Arm.

Die Luft füllte sich mit Harmonie,

danke, Traumengel, dass vergess' ich dir nie.

 

Geschlafen hab ich dann mit schönem Traum

und war am Morgen so stark wie ein Baum.

Frische Energie spürte ich in mir,

lächelnd dacht' ich an das Wunder – Traumengel du warst hier.

 

(c)Christina Ludwig

 

 

 

 

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Eines meiner Mahnmale in Worten, inzwischen für alle Opfer in weiteren Städten, Ländern. Sie sollen unvergessen bleiben.

Wir trauern um die Opfer in Berlin

und sind in Gedanken bei ihren Angehörigen, Familien, Freunden.

19. Dezember 2016 – islamischer Terroranschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt

Deutschland ist nicht mehr sicher!!! Das gilt sowohl für die Einheimischen als auch Touristen, Gäste,. Zuziehenden. Im Ausland wird bereits gewarnt, doch die Grenzen sind weiterhin offen!

A.M. – die Sache mit dem Los:

heimatlos, kinderlos, alternativlos … gewissenlos, verantwortungslos, trostlos, sprachlos, bedeutungslos, ersatzlos?! – Jeder mache sich seinen Reim darauf – selbstlos …

Weihnachten – Berlin 2016

 

Lichterglanz – vertraute Melodien,

der Weihnachtsmarkt voll Menschen – mitten in Berlin.

Süße Düfte, Kinderlachen –

doch plötzlich lautes Krachen!

 

Ein Lkw rast auf die Besucher zu,

Schwerverletzte, Tote gibt’s im Nu.

Welch‘ Menschenfeind saß da am Steuer?

Ein islam-radikales Ungeheuer!

 

Die Fratze Terror zeigt uns ihr Gesicht,

doch wir beugen uns dem nicht!

Lach nur – du hässliche Gestalt,

die Strafe folgt dir bald.

 

Wenig Hirn und kaltes Herz,

du wirst fallen höllenwärts.

Und im Karma Qualen leiden,

oh, du Unmensch, werd‘ dich nicht beneiden.

 

Held willst du sein, du Kreatur -

deine Grausamkeiten zeigen einen Schwächling nur.

Labst im Beifall Irrer dich,

oh, du Narr, wie widerlich.

 

Deine Opfer – gute Seelen –

werden sich nicht mehr auf der Erde quälen.

Sie stärken die universale göttliche Kraft des Lichts,

doch du verkümmerst im Jammertal des Nichts!

 

©Christina Ludwig

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