Gedichte im HERBST -

 

 

 

 

Goldene Herbstzeit

 

Es ist Herbst -

die Bäume tragen bunte Kleider.

Abschiedsstimmung -

doch sind die Farben warm und heiter.

 

Blättertanz -

ein buntes Treiben in der Sonne Glanz.

Vögel ziehen -

die Natur zeigt ein letztes Erblühen.

 

Gelb, braun, rot und grün -

doch mancher möchte in den Süden flieh'n.

Goldene Herbstzeit -

sie verblasst, der Winter ist nicht mehr weit.

 

Nachdenklichkeit -

macht sich bei den Menschen breit.

Herbstspiele -

sie bringen gemischte Gefühle.

 

Dunkelheit beginnt -

sie beherrscht uns und bestimmt.

Kerzenlicht -

das ist es, was die Finsternis durchbricht.

 

Und Herbstfrüchte -

Kastanien, Eicheln, Blätter - gepresst;

Sie sind unsere Freude -

fast bis zum Weihnachtsfest.

 

(c)Christina Ludwig

 

 

 

 

Faultier

 

In meinen kühnsten Träumen,

hänge ich als Faultier an den Bäumen.

Ich sehe die Welt meist andersherum,

und es geht mir gut darum.

 

Mache ich die Augen auf,

dann schaue ich in den Himmel hinauf.

Ein freundliches Blau strahlt mir entgegen,

nur zur Nahrungssuche muss ich mich bewegen.

 

Sehr bedacht, hangle ich am Ast entlang,

völlig relax, im langsamen Gang.

Und ich nage dort und hier,

bin so gern ein faules Tier.

 

Habe keine Pflichten, nichts zu tun,

bisschen fressen, sonst nur ruh'n.

Auch saufen ab und an,

sonst häng' ich nur am Aste dran.

 

Manchmal schaukelt mich der Wind,

fühl' mich wie ein Wiegenkind.

Endlich frei von allen Zwängen,

einfach nur abhängen.

 

Tagein, tagaus dasselbe Spiel;

ob mir das für immer gefiel?

Ich lass' es besser bei den kühnen Träumen,

da bin ich gern ein Faultier an den Bäumen.

 

©Christina Ludwig

 

 

 

 

 

Zartbitter

 

Zartbitter ist die Liebe wohl auf allen Wegen,

anfangs rosa, zärtlich - fast verlegen.

Und wenn der Funke überfliegt,

hat die Liebe gesiegt.

Schnell entfacht sich ein Flammenmeer,

lodert heiß entbrannt – will alles, will mehr.

In Rot getüncht ist plötzlich die Welt,

die Luft brennt – das Feuer der Liebe gefällt.

Eingetaucht in dieses Gefühl,

umgeben von Hoffnung, es sei kein Spiel;

so schlagen die Herzen schneller und beben,

die Liebe soll halten ein ganzes Leben.

Wohl dem, der dies genießen kann in Ewigkeit,

der nicht erleidet Seelenschmerz und Bitterkeit.

Denn kommt Gewitterregen, Sturmgebraus,

ist es schnell mit der großen Liebe aus.

Dann folgen Liebeskummer, Herzeleid,

aus Rot wird Schwarz mit der Zeit.

Zartbitter ist die Liebe wohl auf allen Wegen,

verblasst am Ende der Anfang in Rosa auf schwarzen Stegen.

 

(c)Christina Ludwig

 

 

 

Kleine Jungen weinen nicht

 

Du bist stark, du bist ein Mann,

wirst so erzogen – von Anfang an.

Musstest du Schmerzen erleiden,

lernte man dir beizeiten:

 

Kleine Jungen weinen nicht,

haben nie Tränen im Gesicht.

Du wirst ein starker Mann,

fange gar nicht erst damit an.

 

Doch wo sind sie geblieben, deine Tränen,

für die du glaubst, du müsstest dich schämen?

Gelernt hast du, das Gefühl der Traurigkeit zu unterdrücken,

lass' sie fließen, wie einen Fluss unter Brücken!

 

Kleine Jungen müssen weinen - auch wenn sie keine Mädchen sind -

sind sie doch ebenso ein Kind.

Die Natur hat auch ihnen Tränen gegeben,

so werden sie erst recht starke Männer im Leben!

 

Weint nicht mehr heimlich, es schmerzt zu sehr,

Tränen befreien, lasst die Gegenwehr.

Kleine Jungen sollen weinen, starke Männer auch;

überholt ist schon lange der alte Erziehungsbrauch.

 

(c)Christina Ludwig

 

 

 

 

 

 

Perfekt sein

 

Mein innerer Zwang lähmt meinen Gang;

zum Perfektionismus besteht ein Drang.

Alles muss passen, alles muss sitzen,

komm' ich dabei auch ziemlich ins Schwitzen.

Eine Abweichung von meinem Plan,

regt mich auf, das ist das, was ich nicht kann.

Renne hin und renne her,

Lockerheit, die fällt mir schwer.

Mein Gewissen zwingt mich ins Abseits hinein,

stand schon im Grab mit einem Bein.

Aber ich kann es nicht lassen,

muss perfekt sein, sonst würd' ich mich hassen.

Doch halt, ist es vielleicht gar schon so?

Bin ich glücklich, bin ich froh?

Nein, dafür bleibt doch keine Zeit,

bei meiner Übertriebenheit.

Hab' ich doch perfekt,

mein Leben mit Arbeit überdeckt.

Noch nie habe ich so nachgedacht;

zum Glück bin ich noch aufgewacht.

Perfekt sein nun in Maßen – bitte sehr -

es gibt im Leben doch viel mehr.

Mit Leichtigkeit zur Heiterkeit,

ist auch der Weg dahin noch weit.

Vom Muss ins Möchte ist mein Ziel,

gewinn' ich doch an Freizeit viel.

Diese dann auch auszuleben,

 sei im Jetzt nun mein Bestreben.

Und die Betonung liegt auf „LEBEN“,

denn es wird uns nur einmal gegeben.

 

(c)Christina Ludwig

 

 

 

 

 

 

Trauer

 

Trauern - schon das Wort allein

lässt mich erschauern.

Ich fühl’ mich traurig, schwer und leer,

als ob versteinert ich wär’.

Warum nur, muss ich so viel Leid ertragen?

Niemand ist da, niemand kann ich fragen.

Verloren hab’ ich einen Schatz,

geliebt ihn über alle Maßen -

soll ich das Leben nun hassen?

Es ist so schwer, einen Lichtblick zu seh’n;

wohin, welchen Weg muss ich jetzt geh’n?

Er ist fortgegangen, ein lieber Mensch,

mein Herz hat an ihm gehangen -

nun ist es voller Schmerz.

Ich kann nichts mehr für ihn tun,

er wird für immer ruh’n.

Doch ich lebe - und nehme seine Liebe mit -

bei jedem Schritt!

 

(c)Christina Ludwig

 

 

 

 

 

 

Wenn Seifenblasen platzen

 

Manchmal träum' ich vor mich hin,

seh' dabei, dass ich gefangen bin;

eingesperrt in meinem Ich -

und befreien kann ich mich nicht.

 

Fühl' mich wie in einer Seifenblase sitzend, von außen schillernd bunt,

und jeder denkt, ich sei ganz kerngesund.

Doch mein Innenleben stagniert, steht fast still,

weil sich ohne Kraft nichts mehr bewegen will.

 

Angstvoll hocke ich gekrümmt in dieser schwebenden Blase

und mir ist, als ob davor mein Leben rase.

Alles dreht sich, alles kreiselt in die Endlichkeit -

wann sie zerspringt, ist nur eine Frage der Zeit.

 

Was geschieht, wenn Seifenblasen platzen, sind sie noch so wunderschön?

Nur von kurzer Dauer währt die Schönheit – wär' ich darin, müsst ich bald geh'n.

Deshalb träum' ich mich heraus noch vor dem Zerspringen,

häng' ich doch, wenn ich's bedenk', im wahren Leben an so viel schönen Dingen!

 

(c)Christina Ludwig

 

 

 

 

 

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Eines meiner Mahnmale in Worten, inzwischen für alle Opfer in weiteren Städten, Ländern. Sie sollen unvergessen bleiben.

Wir trauern um die Opfer in Berlin

und sind in Gedanken bei ihren Angehörigen, Familien, Freunden.

19. Dezember 2016 – islamischer Terroranschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt

Deutschland ist nicht mehr sicher!!! Das gilt sowohl für die Einheimischen als auch Touristen, Gäste,. Zuziehenden. Im Ausland wird bereits gewarnt, doch die Grenzen sind weiterhin offen!

A.M. – die Sache mit dem Los:

heimatlos, kinderlos, alternativlos … gewissenlos, verantwortungslos, trostlos, sprachlos, bedeutungslos, ersatzlos?! – Jeder mache sich seinen Reim darauf – selbstlos …

Weihnachten – Berlin 2016

 

Lichterglanz – vertraute Melodien,

der Weihnachtsmarkt voll Menschen – mitten in Berlin.

Süße Düfte, Kinderlachen –

doch plötzlich lautes Krachen!

 

Ein Lkw rast auf die Besucher zu,

Schwerverletzte, Tote gibt’s im Nu.

Welch‘ Menschenfeind saß da am Steuer?

Ein islam-radikales Ungeheuer!

 

Die Fratze Terror zeigt uns ihr Gesicht,

doch wir beugen uns dem nicht!

Lach nur – du hässliche Gestalt,

die Strafe folgt dir bald.

 

Wenig Hirn und kaltes Herz,

du wirst fallen höllenwärts.

Und im Karma Qualen leiden,

oh, du Unmensch, werd‘ dich nicht beneiden.

 

Held willst du sein, du Kreatur -

deine Grausamkeiten zeigen einen Schwächling nur.

Labst im Beifall Irrer dich,

oh, du Narr, wie widerlich.

 

Deine Opfer – gute Seelen –

werden sich nicht mehr auf der Erde quälen.

Sie stärken die universale göttliche Kraft des Lichts,

doch du verkümmerst im Jammertal des Nichts!

 

©Christina Ludwig

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