Gedichte im DEZEMBER -

 

Dezemberzeit

 

Dezemberzeit – der Winter macht sich breit.

Die Tiere halten Winterschlaf für lange Zeit.

Kahl sind die Bäume vor dem Haus,

versteckt hat sich die kleinste Maus.

 

An manchen Tagen fällt der Schnee sanft über das Land,

hüllt die Erde in ein weißes zartes Gewand.

Und wenn des Nachts die Sterne leuchten am Himmelszelt,

glitzert und funkelt es an manchen Stellen dieser Welt.

 

Der Morgen zeigt dann diese weiße Pracht und

man sieht, wer unterwegs war in der Nacht.

Die Spuren und Tatzen von Vögeln und Katzen

kann man deutlich sehen, bis der Wind sie wird verwehen.

 

Dezember – der dunkelste Monat bist du,

bringst den Menschen Hektik und Ruh’.

Advent ist es - die Zeit vor dem Weihnachtsfeste,

erwartungsvoll ist sie die beste.

 

Die Dunkelheit erhellen wir mit warmem Kerzenlicht,

geübt wird in den Stuben schon so manches Lied oder Gedicht.

Die festlichen Vorbereitungen sind in vollem Gange

und ob alles zu schaffen ist, da wird so manchem bange.

 

Doch ist dann alles gut gelungen,

wird gemeinsam nun gesungen.

Bei Liedern unterm Tannenbaum

erfüllt sich mancher Weihnachtstraum.

 

Dezember – bringst uns Kälte und Wärme –

du bist der Monat, für den ich schwärme.

 

©Christina Ludwig

 

 

 

Warten auf den Weihnachtsmann

 

Endlich ist das Weihnachtsfest heran,

gleich kommt der Weihnachtsmann.

Kinderherzen schlagen schnell,

Kerzen strahlen warm und hell.

 

Dann klopft es, er betritt den festlichen Raum;

grüßt: ho,ho,ho – und stellt sich neben den Weihnachtsbaum.

Ihr seid alle brav gewesen, hab's im Weihnachtsbuch gelesen!

Tragt mir bitte etwas vor, dann singen wir ein Lied im Chor.

 

Und alles läuft genau nach Plan,

so muss es sein beim Weihnachtsmann.

Er packt dann aus die Geschenke

und passt auf, dass er jeden bedenke.

 

Kinderaugen leuchten vor Glück

und der Weihnachtsmann zieht sich zurück.

Am Weihnachtsabend hat er viel zu tun,

doch nach dem Fest wird er etwas ruh'n.

 

Zumindest für eine Weile

ist vorbei die große Eile.

Doch alsbald fängt es von vorne an:

 Kinder warten auf den Weihnachtsmann!

 

(c)Christina Ludwig

 

 

Seelenstreichler

 

Musik kann beflügeln in Momenten,

sie schafft es, vom Grübeln abzulenken.

Die Musik aus klassischen Bereichen,

bringt unser Herz zum Erweichen.

In lustigen Operetten lässt Musik uns träumen,

wie wir’s gern hätten.

Musik aus dem Klang der Gitarren

schenkt uns Augenblicke zum Verharren.

Wenn Musik wild und heiß, wie beim Jazz erklingt,

gibt es manchen, der in Ekstase versinkt.

Und bei Musik in der Disconacht

wird so manches Feuer entfacht.

Es gibt Musik auch zum Entspannen nur,

leise Klänge aus der Natur.

Musik kann so viel geben –

sie ist ein Seelenstreichler in unserem Leben!

 

(c)Christina Ludwig

 

 

Der Fremde in der Bank

 

Kalt war es draußen, ich ging zur Bank hinein,

dort war es warm und ich war allein.

Doch am Automat erschrak ich mich fürchterlich,

ein Mann, wie ein Hund, lag unter dem Tisch.

 

Mit ruhiger Stimme sagte er nur,

er wärme sich auf, weil er so fror.

Ich war geschockt und benommen;

wie konnte es bei ihm soweit kommen?

 

Verlor er die Arbeit, die Wohnung, sein Geld?

Schnell kann das gehen, dass man dann nach unten fällt.

Das soziale Netz hat Löcher, bringt Menschen in Not,

sie müssen frieren, haben Hunger, suchen im Müll nach Brot.

 

Unmenschlichkeit ist noch weit verbreitet,

doch kommt die Zeit, wo niemand mehr so leidet.

Ein Umdenken zu mehr Gerechtigkeit und Liebe, weg vom Geld;

dieser Gedanke verbreitet sich mehr und mehr in der Welt.

 

Einander helfen in Güte und Selbstlosigkeit,

glauben wir alle daran, wird es zur Selbstverständlichkeit.

Der Fremde in der Bank hatte Angst, auch vor dem Armenhaus,

überall wird gestohlen, ihm zog man im Schlaf die Schuhe aus.

 

Er tat mir leid, ich wechselte mit ihm einige Worte

und merkte, es tat ihm gut, an solch' ungewöhnlichem Orte.

Warm war es in der Bank und ich ließ ihn allein,

kalt war es draußen, dieses Gedicht erinnert - soll für ihn sein.

 

(c)Christina Ludwig

 

 

 

 

 

Die Sprache des Herzens

 

Bin in der Seele so zart,

das ist meine naturelle Art.

Kann Dinge spüren in jedem Wort, ist es auch noch so klein,

oftmals fällt es gewaltvoll in mein Herz hinein.

Ich kann nichts dafür,

es ist mein Gespür.

Das feine, filigrane Netz zwischen den Zeilen,

bleibt in in mir lange haften zum Verweilen.

Du kannst es nicht ahnen, was du ausgelöst,

welche Wortgewalt mir tödlich in die Seele stößt.

Manchmal kann ich es dir sagen,

doch bleiben stets offene Fragen.

Bin eine Herausforderung für jedermann;

gibt es noch wen, der mit mir die Worte fühlen kann?

Die Sprache des Herzens ist mir gegeben,

doch wer versteht sie noch im heutigen Leben?

Zart beseidet ist alles formuliert,

doch manche Antwort lähmt, dass mich friert.

Ich bin auf der Suche, nach dem, der sie noch spricht,

im Guten, wie im Schlechten – die Worte des Lichts.

Hell und klar sollten sie immer sein,

das schafft nur die Sprache des Herzens allein.

 

(c)Christina Ludwig

 

 

Doch du lebst ...

 

Ein lieber Mensch ist von uns gegangen,

dabei hatte das Leben erst angefangen.

Viele Steine lagen auf dem Weg,

es ging über Berge, Täler, manchen Steg.

 

Dann sind wir uns begegnet, reichten uns die Hand -

da war dieses Gefühl – wir sind seelenverwandt.

Gemeinsam konnten wir reden, weinen und lachen,

erlebten traurige und freudige Sachen.

 

Ein lieber Mensch ist nicht mehr auf Erden,

erlag seinen qualvollen Beschwerden.

Erlösung kam vom irdischen Schmerz,

doch du lebst – als Lichtschein in meinem Herz!

 

(c)Christina Ludwig

 

 

Die Engelsbotschaft

 

Ich sah einen Lichtschweif am Himmel im Silberglanz,

als sei es ein Engel, der fröhlich sich dreht und tanzt.

Mit großen Augen stand ich da, vor Staunen ganz still,

was er mir wohl für eine Botschaft bringen will?

 

Traurig war ich in letzter Zeit, mein Herz so schwer,

verloren war mein Lachen, fand es nicht mehr.

Gefangen in einer Spirale, die sich nach unten dreht,

festgefahren, unbeweglich – Stillstand – Angst, dass nichts weitergeht.

 

Dann sah ich am Himmel in der Nacht

diese göttliche wundervolle Kraft.

Ein Engel im großen Lichtgefunkel,

plötzlich war es hell, nicht mehr dunkel.

 

Ich habe die Botschaft verstanden ganz klar,

Mit Leichtigkeit und Freude wird vieles wahr.

Dein Funke ist übergesprungen, kleiner Engel, gab mir Kraft,

ich seh' das Leben wieder, kann tanzen und lachen, das hast du vollbracht!

 

(c)Christina Ludwig

 

 

Liebe, das schönste Geschenk

 

Eine Wolke hat mich erreicht, bin ihr nicht entgangen,

die Liebe hat sie geschickt und mich so eingefangen.

Watteweich und federleicht -

ein Gefühl, was keinem anderen gleicht.

 

Liebe, das schönste der Geschenke,

alles verblasst ringsherum, wenn ich an dich denke.

Das Herz kommt aus dem Takt, springt in die Luft

und ich bin glücklich – meine Seele deinen Namen ruft.

 

Nimm mich in die Arme, halt mich fest,

kuscheln wir und bauen uns ein Nest.

Mit Liebe ist alles möglich,

deshalb halten wir sie frisch.

 

Kleine Liebesbeweise auch im Alltag zeigen -

das hält sie lebendig, lässt sie nicht schweigen.

Durch deine Achtung, deinen Respekt,

hast du mich mit deiner Liebe angesteckt.

 

So hüllte mich die Rosa-Wolke plötzlich ein

und ich möchte immer bei dir sein.

Reichen wir uns die Hand

und vergessen nie, dass uns die Liebe verband.

 

Liebe, das schönste Geschenk auf Erden,

es sollte allen beschert werden.

Doch kommt und bleibt die Liebe nicht allein einfach so,

gehegt und gepflegt will sie werden in aller Welt, egal wo.

 

(c)Christina Ludwig

 

 

 

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Eines meiner Mahnmale in Worten, inzwischen für alle Opfer in weiteren Städten, Ländern. Sie sollen unvergessen bleiben.

Wir trauern um die Opfer in Berlin

und sind in Gedanken bei ihren Angehörigen, Familien, Freunden.

19. Dezember 2016 – islamischer Terroranschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt

Deutschland ist nicht mehr sicher!!! Das gilt sowohl für die Einheimischen als auch Touristen, Gäste,. Zuziehenden. Im Ausland wird bereits gewarnt, doch die Grenzen sind weiterhin offen!

A.M. – die Sache mit dem Los:

heimatlos, kinderlos, alternativlos … gewissenlos, verantwortungslos, trostlos, sprachlos, bedeutungslos, ersatzlos?! – Jeder mache sich seinen Reim darauf – selbstlos …

Weihnachten – Berlin 2016

 

Lichterglanz – vertraute Melodien,

der Weihnachtsmarkt voll Menschen – mitten in Berlin.

Süße Düfte, Kinderlachen –

doch plötzlich lautes Krachen!

 

Ein Lkw rast auf die Besucher zu,

Schwerverletzte, Tote gibt’s im Nu.

Welch‘ Menschenfeind saß da am Steuer?

Ein islam-radikales Ungeheuer!

 

Die Fratze Terror zeigt uns ihr Gesicht,

doch wir beugen uns dem nicht!

Lach nur – du hässliche Gestalt,

die Strafe folgt dir bald.

 

Wenig Hirn und kaltes Herz,

du wirst fallen höllenwärts.

Und im Karma Qualen leiden,

oh, du Unmensch, werd‘ dich nicht beneiden.

 

Held willst du sein, du Kreatur -

deine Grausamkeiten zeigen einen Schwächling nur.

Labst im Beifall Irrer dich,

oh, du Narr, wie widerlich.

 

Deine Opfer – gute Seelen –

werden sich nicht mehr auf der Erde quälen.

Sie stärken die universale göttliche Kraft des Lichts,

doch du verkümmerst im Jammertal des Nichts!

 

©Christina Ludwig

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Rubrik "Liebe,Leben"- Gedichte

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