Gedichte im APRIL

 

Sensible Seelen

 

Sie sind zart beseidet, doch Weicheier sind sie nicht.

Können lachen und doch weinen, ihr tränendes Herz sieht man nicht.

Sie gehören nicht zu jenen, die auf der Sonnenseite steh'n,

sie müssen im Leben stets neue Prüfungen besteh'n.

 

Sie helfen gern, begeben sich in Opferrollen,

verzichten auf so viel, was sie selber wollen.

Oft zieht das Leben an ihnen vorbei,

niemand hört ihren Hilfeschrei.

 

Denn sie sind still und leise auf ihrer Lebensreise

und lösen alles allein auf ihre Weise.

Sensible Seelen sind wie kleine Blumen am Wiesenrand,

bescheiden und oft unerkannt.

 

Verletzlich sind sie wie Porzellan,

viel Schlimmes wird ihnen oft angetan.

Doch wer sie zu schätzen vermag,

den bereichern sie auf ihre Art.

 

Sie hören zu mit wachem Verstand,

nehmen Schwache an ihre Hand.

Sensible Seelen sind anfangs scheu,

doch als Freunde verlässlich und immer treu.

 

(c)Christina Ludwig

 

 

Kampf gegen die Zeit

 

Manchmal stell' ich mir vor,

ich hänge am großen Zeiger der Uhr.

Will mich stemmen

gegen das Rennen.

Doch der Zeiger zieht

und die Zeit entflieht.

Die Uhr bleibt ihrem Takte treu,

egal, ob sie alt ist oder neu.

Sekunden, Minuten, Stunden -

der Zeiger dreht unaufhörlich seine Runden.

Es vergehen Tage und Wochen im Nu,

die Uhr tickt, gibt keine Ruh'.

Die Zeit bleibt nicht steh'n -

Monate und Jahre vergeh'n.

Es hat keinen Sinn, die Uhr anzuhalten,

doch die Zeit, die bleibt, sollten wir nutzen und gestalten.

Ich häng' mich nicht an den großen Zeiger der Uhr,

würd' verlieren den Kampf nur.

Nein, ich lass' die Zeit fließen

und will viel davon genießen!

 

(c)Christina Ludwig

 

 

 

Die Sonne scheint …

 

Die Sonne scheint, doch es ist dunkel in mir,

spüre tiefen Schmerz, keine Wärme, ich erfrier'.

Schwarz zieht mich magisch an,

es gibt vieles, was ich befürchten kann.

 

Angst vor dem neuen Tage,

an dem ich wieder versage.

Alles geht schief, was ich ahne,

es hat keinen Sinn, dass ich plane.


Furcht vor dem Strudel der Wahrheit und Lügen,

verzerrte Gesichter, die sich selbst betrügen.

Flucht vor den Menschen, die Kälte ausstrahlen,

manchmal schaff' ich es, Bilder zu malen.

 

Dann schickt mir die Seele die Motive,

oft sind es Verletzungen aus der Tiefe.

Ich male die Wahrheit aus meinen Schmerzen,

gefühlte Bitterkeit fließt aus dem Herzen.

 

Die Sonne scheint, doch es ist dunkel in mir,

die Depressionen ich wohl nie verlier'.

Es ist ein Leiden und ein Hoffen,

und so wie ich – sind Millionen betroffen!

 

(c)Christina Ludwig

 

 

 

Komm, lass' uns träumen

 

Komm, lass' uns träumen

und ein Stück Alltag versäumen.

Stell dir vor – das Paradies – so wunderschön,

wo die Liebe kann besteh'n.

Hinter dem Regenbogen

ist keiner verlogen.

Der Strand so weiß, das Meer so blau -

in Einigkeit leben Mann und Frau.

Die Sonne wärmt und macht froh,

ach, wär' es doch auch auf der Erde so.

Verliebte, glückliche, freie Seelen,

niemand muss mehr leiden und sich quälen.

Und keiner will je fort,

von diesem zauberhaften Ort.

Die Palmen spenden Schatten,

man liegt in Hängematten.

Viel Schönes kann man tun,

dem Stress entfliehen, einfach ruh'n.

Nun langsam wird der Traum entschweben,

wir kehren zurück ins wahre Leben.

Sind frisch und entspannt,

dem Alltag ein Stück weggerannt.

Gelassener sollten wir werden,

uns das Paradies erschaffen hier auf Erden.

Dazu gehört mal Pause machen,

achtsam sein und sehr viel lachen.

Drum lass' uns nicht versäumen,

ab und zu zu träumen.

 

(c)Christina Ludwig

 

 

In der Zwangsmühle

 

Ich kann nichts dafür,

dass ich mein Leben verkomplizier'.

Ständig muss ich etwas tun,

schaff' es nicht,mich auszuruh'n.

 

Habe Angst vor Langeweile,

bin ganz kribblig, nur in Eile.

Ist etwas fertig dann,

fang' ich gleich was Neues an.

 

Und gibt es nichts mehr zu beginnen,

putz' ich wie von Sinnen.

Blitzblank und sauber muss es sein,

außer putzen fällt mir nichts ein.

 

Wo kommt dieser Druck nur her,

macht mir mein Leben so schwer?

Es beherrschen mich die Zwänge,

treiben mich in die Enge.

 

Ich trete in der Zwangsmühle

ständig auf meine Gefühle.

Es tut so weh,

dass ich mich selbst nicht versteh'.

 

Was ist es, was mich leiden lässt;

halt ich an alten Mustern fest?

Es muss tief in der Seele liegen,

wie kann ich meinen Zwang besiegen?

 

Öffnen müsst' ich meinen Blick,

für Dinge, liegen sie auch weit zurück.

Verdrängt hab' ich wohl viel zu viel,

Aufarbeitung sei mein Ziel!

 

(c)Christina Ludwig

 

 

Kleiner Mensch 

 

Ein erster Schrei -

ein Wunder -

du bist da, gesund und munter.

 

Kleiner Mensch -

welches Schicksal ist dir vorgegeben?

In welches Milieu wirst du geboren?

Ist Liebe da oder bist du von Anbeginn verloren?

 

Kleiner Mensch – du wirst wachsen und gedeih'n;

was für ein Charakter wird der deine sein?

Wirst du eine starke Person mit wenig Gefühlen und

willst immer Gewinner sein, wie auch schon bei Kinderspielen?

Nutzt deine Power später für Karriere ohne Skrupel;

lebst nur für den Erfolg, der dir Macht bringt und Jubel.

 

Oh, kleiner Mensch – es ist gut, kommst du im Leben vorwärts,

doch vergiss dabei nie dein menschliches Herz.

Damit kannst du Wärme und Liebe geben,

du bleibst nicht mehr hart, kannst friedvoller leben.

 

Oder - kleiner Mensch – wirst du eine zarte Natur,

siehst mit guten Augen, lebst deine Träume pur?

Bist voll von Güte für alles in der Welt,

einer, für den zuerst die Liebe zählt und nicht das Geld.

Zwar Geld zum Überleben,

doch gilt mehr der Glaube an ein friedliche Leben.

 

Oh, kleiner Mensch – nimmst Anteil an fremdem Schmerz,

bewahr' dir dein menschliches Herz.

Du kannst Wärme und Liebe geben,

du bleibst geachtet, kannst in Freude leben.

 

Geboren werden wir neutral,

doch was uns widerfährt im Leben -

haben wird die Wahl?

 

(c)Christina Ludwig

 

 

 

 

 

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Eines meiner Mahnmale in Worten, inzwischen für alle Opfer in weiteren Städten, Ländern. Sie sollen unvergessen bleiben.

Wir trauern um die Opfer in Berlin

und sind in Gedanken bei ihren Angehörigen, Familien, Freunden.

19. Dezember 2016 – islamischer Terroranschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt

Deutschland ist nicht mehr sicher!!! Das gilt sowohl für die Einheimischen als auch Touristen, Gäste,. Zuziehenden. Im Ausland wird bereits gewarnt, doch die Grenzen sind weiterhin offen!

A.M. – die Sache mit dem Los:

heimatlos, kinderlos, alternativlos … gewissenlos, verantwortungslos, trostlos, sprachlos, bedeutungslos, ersatzlos?! – Jeder mache sich seinen Reim darauf – selbstlos …

Weihnachten – Berlin 2016

 

Lichterglanz – vertraute Melodien,

der Weihnachtsmarkt voll Menschen – mitten in Berlin.

Süße Düfte, Kinderlachen –

doch plötzlich lautes Krachen!

 

Ein Lkw rast auf die Besucher zu,

Schwerverletzte, Tote gibt’s im Nu.

Welch‘ Menschenfeind saß da am Steuer?

Ein islam-radikales Ungeheuer!

 

Die Fratze Terror zeigt uns ihr Gesicht,

doch wir beugen uns dem nicht!

Lach nur – du hässliche Gestalt,

die Strafe folgt dir bald.

 

Wenig Hirn und kaltes Herz,

du wirst fallen höllenwärts.

Und im Karma Qualen leiden,

oh, du Unmensch, werd‘ dich nicht beneiden.

 

Held willst du sein, du Kreatur -

deine Grausamkeiten zeigen einen Schwächling nur.

Labst im Beifall Irrer dich,

oh, du Narr, wie widerlich.

 

Deine Opfer – gute Seelen –

werden sich nicht mehr auf der Erde quälen.

Sie stärken die universale göttliche Kraft des Lichts,

doch du verkümmerst im Jammertal des Nichts!

 

©Christina Ludwig

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