!!!Wegweiser: Vom Burnout zur Depression

 

Vom Burnout zur Depression

 

Die vergangene Zeit war wieder einmal eine sehr schwere für mich. Das gesamte Jahr 2010 und bis in das Jahr 2011 hinein habe ich die Depression zu spüren bekommen. Ich war zu tiefst traurig, schwermütig, still, gefühls- und kontaktarm und viel am Weinen. Jahrelang habe ich das Letztere nicht gekonnt, war ich doch übermäßig in den Lebensalltag eingebunden und das Verdrängen gewöhnt … bis zu dem Tag, an dem nichts mehr ging – im Februar 2010.

 

Vor diesem Tag bestand mein Leben aus Arbeit, Arbeit und nochmals Arbeit. Ich entwickelte mich regelrecht zum Workaholicer, der Schlaf wurde weniger, monatelang max. 4 Stunden und immer noch weniger … dennoch habe ich gearbeitet, mich fit gefühlt, allerdings im Inneren irgendwie leer. Irgendwann waren die Kinder groß, gingen aus dem Haus; soziale Kontakte gab es kaum; keinen Urlaub, denn da habe ich gearbeitet (z. B. renoviert, repariert usw.) und mir hat mein „Balkonien“ genügt. Ich war so eingestellt, dass ich keinen Urlaub brauchte und eigentlich auch gar keinen Schlaf – über sehr lange Zeit. Für mich war das normal, aber das war es gerade nicht! Es war Dauerstress für Körper, Geist und Seele – ich habe irgendwie funktioniert. Der Körper gab zwar immer wieder Zeichen (Magen-, Kopf- und Rückenschmerzen), aber das habe ich ignoriert und in keiner Weise an die Psyche gedacht, schließlich war ich immer stark, hab viel geleistet, war über das Maß belastbar. Doch dann kam die Veränderung – für mich plötzlich und nicht vorhersehbar – ich war „ausgebrannt“ - Burnout. Dass dann dahinter noch mehr steckte, wollte ich lange nicht glauben – die Depression. Viele unverarbeitete Lebensinhalte aus der Vergangenheit holten mich wieder ein, und zwar heftigst.

 

Ich weiß auch, gerade bei meiner Diagnose, dass immer wieder Rückfälle möglich sind, dass ich nicht mehr so stressbelastbar bin wie früher, doch ich kämpfe, nehme Medikamente und habe weiterhin eine gute Betreuung durch Ärzte und Therapeuten.

Auch das Schreiben hilft mir, was sich erst durch die Erkrankung so enorm entwickelt hat. Und ein sehr wichtiger Punkt ist, die Krankheit anzunehmen, sich nicht mehr dagegen zu wehren, sondern lernen, damit zu leben. Auf Zeichen achten und Hilfe akzeptieren. Es wird einmal besser, einmal schlechter gehen, doch gibt es inzwischen Menschen, die sensibilisiert sind und mir helfen können.

 

Ich wünsche allen Betroffenen vor allem Geduld auf dem Weg zur Besserung, den Helfern stets die nötige Kraft und den Nichtbetroffenen etwas Einfühlungsvermögen und dass sie möglichst nie davon betroffen sein werden!

 

Ein Höchstmaß an Dauerstress braucht Gegenwehr,

sonst zieht es lange Krankheiten hinter sich her.

C.Lu

 

 

 

 

 

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