!!! Wegweiser: Erinnerungen/Erlebnisse

 

 

ERINNERUNGEN/ERLEBNISSE

 

Das LESEN hat mir schon als Kind viel Freude bereitet. Kam ich doch dadurch oft ins Reich der Phantasie in all den Sagen, Tiergeschichten, Märchen usw. Eine Welt, in der sich für mich Träume ergaben, die es mir ermöglichten, ab und zu aus der sehr schweren, unerträglichen Realität zu entfliehen. In vielen Geschichten war es auch traurig und doch gab es immer Hoffnung und meist ein gutes Ende, woran ich fest auch für mich glaubte. Ich entwickelte selbst viel Phantasie, hatte Tagträume – aus denen ich oft brutal gerissen wurde. Und doch hat mir die Welt der Bücher geholfen, vieles zu überstehen.

 

Der DUDEN – unentbehrlich für mich. Eigentlich ist es wohl schon ein Zwang, dass ich immer nachforschen muss, wie ein Wort geschrieben wird, wie die Regeln sind usw., das lässt mich nicht los und ich will das unbedingt wissen. Ich ärgere mich sehr über den kleinsten Fehler, den ich mache. Da habe ich auch wieder einen übergroßen Leistungsanspruch an mich. Heute weiß ich, dass das mit zu meinem Krankheitsbild gehört. Also arbeite ich daran, es lockerer zu sehen: Wo gearbeitet wird, passieren auch Fehler – das ist menschlich; ich weiß das, aber es ist trotzdem noch schwer, da loszulassen. Die neue Rechtschreibreform, die dann doch recht still noch einmal verändert wurde, war mir schnell vertraut. Nach der letzten Änderung ist doch einiges wieder wie früher bzw. gibt es viele „Kann-Bestimmungen“.

Und hier kommt noch ein Erlebnis zu diesem Thema:

 

Es gab eine Zeit, da war ich schon alleinerziehende Mutter, hatte einen Job, in Teilzeit zwar, aber doch in Vollzeit, weil die Arbeit nicht zu schaffen war, als ich ein Angebot über eine Freundin bekam, mich bei einem Unternehmensberater zu bewerben. Ich dachte damals, es kann mir nichts passieren, da ich Arbeit hatte, also ist es doch einen Versuch wert. Es sollte ein Heimarbeits-Teilzeitjob sein, der auch noch besser bezahlt wurde. Von dem Bewerbungsgespräch, was eine Stunde dauerte und mit vielen „Psychotricks“ ablief, erzähle ich hier von dem positiven Ende: … dann fragte er mich provokant: „Sie behaupten, Sie beherrschen die deutsche Sprache!“ - Meine doch recht kesse Antwort darauf lautete: „Ja, Herr …., mein bester Freund ist der DUDEN!“ - Damit verursachte ich bei meinem zukünftigen Chef ein breites Lächeln aufs Gesicht und er wollte mich sofort einstellen; das habe ich allerdings erst einmal abgebremst und gesagt, dass ich noch Bedenkzeit brauche und mich wieder melde. Wahrhaftig musste ich dieses Bewerbungsgespräch erst einmal „setzen lassen“, doch ich nahm dann den Job an und wie es weiterging, das wäre schon wieder eine Erzählung wert, denn das Ganze entwickelte sich vom Positiven zum Negativen; aber ich wurde in jedem Fall um eine Erfahrung reicher und hatte ab da kein einziges Mal mehr Angst vor einem Bewerbungsgespräch!

 

Na ja, und was habe ich gemacht im Frühjahr 2010, als ich hörte, ich sei depressiv? ... Natürlich im Duden nachgeschaut und da steht:

 

depressiv = niedergeschlagen/deprimiert: entmutigt, schwermütig;

 

und nicht etwa "verrückt"

- was doch leider noch oft damit verbunden wird; so war es ja auch bei mir selbst.

 



 

 

 

 

Website Übersetzung

Meine Homepage online seit: 20.09.2011

Widerstand f.d. Frieden/Peace Infos auf Website

Empfehlenswertes Web-Radio

Kalender (c) by schulferien.org
please wait...

MINI-Chat

Hamster: Klick,füttern
Gästebuch Pics

Website-Besucher-Zähler ab 26.08.2015:


kostenlos counter

Testergebnis: 02.09.13

SeitTest-Zertifikat

Rubrik "Liebe,Leben"- Gedichte

Deutsche Anwaltshotline

Diese Homepage:

 

für die Gedichte:

Für Buch-Projekte:

DANKE